ÜBUNGEN

Abschlussübung der Feuerwehren Rothenthurm und St. Peter ob Judenburg 

Am Abend des 25.10.2026 führten die Freiwilligen Feuerwehren Rothenthurm und St. Peter ob Judenburg ihre gemeinsame Abschlussübung durch.

Die Übung basierte auf der Annahme eines Verkehrsunfalls zwischen einem Traktor, ausgestattet mit einem Pflug, und einem PKW. 

Eine Person war dabei im PKW eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften gerettet werden. Zusätzlich wurden im Umfeld der Unfallstelle vier Personen vermisst.

Ziel der Übung war die Schulung der Personenrettung unter realitätsnahen Bedingungen. Der Fokus lag auf der professionellen Absicherung der Einsatzstelle, der Stabilisierung der involvierten Fahrzeuge, dem korrekten und effizienten Einsatz von Rettungsgerät sowie der Optimierung der Koordination und Zusammenarbeit der eingesetzten Trupps. Darüber hinaus wurde die Suche nach den vier vermissten Personen unter Einsatz der Drohneneinheit der Freiwillige Feuerwehr Zeltweg Stadt beübt.

Durch das professionelle Vorgehen sämtlicher Einsatzkräfte konnte die im Fahrzeug eingeklemmte Person zügig befreit und die vermissten Personen im Zuge der Suchaktion, unterstützt durch die Drohne der Freiwilligen Feuerwehr Zeltweg, erfolgreich lokalisiert werden.

Wir möchten uns ausdrücklich für die hervorragende Kooperation und das gezeigte hohe Engagement aller Kameradinnen und Kameraden bedanken.


 Gemeinsame Übung im Althea 


Am 03.10.2025 führten die Freiwillige Feuerwehr Rothenthurm und die Freiwillige Feuerwehr Stadtfeuerwehr Judenburg gemeinsam eine umfangreiche Übung im Seniorenhaus Althea in Rothenthurm durch. Ziel der Übung war es, die Evakuierung eines Gebäudes unter realitätsnahen Bedingungen zu üben. Ausgangspunkt war ein simulierter Brand in einem Zimmer im ersten Stock.

Um die vier Personen aus dem stark verrauchten Brandabschnitt im ersten Stock zu befreien, war eine vielfältige und gut koordinierte Rettungsaktion nötig. Die Einsatzkräfte der beiden Wehren arbeiteten Hand in Hand. Eine der Personen wurde sicher mithilfe der Drehleiter gerettet, während die restlichen drei Eingeschlossenen durch die Trupps im Innenangriff unter vollem Atemschutz ins Freie gebracht wurden. Der Fokus lag auf einer schnellen und effizienten Rettung der Verletzten. Dank präziser Absprachen verlief diese reibungslos.

Nach erfolgreicher Abarbeitung des Szenarios wurde das Seniorenhaus Althea besichtigt. Im Rahmen der anschließenden Nachbesprechung wurden die Abläufe analysiert und die hohe Wichtigkeit solcher gemeinsamer Übungen für den Ernstfall betont. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Beisammensein im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Rothenthurm. Beide Feuerwehren zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der Übung.