EINSÄTZE

-Schadstoffeinsatz im Wohngebiet nach Chloraustritt-


Am Nachmittag des 02. Juni wurden die Feuerwehren Rothenthurm und Judenburg zu einem Schadstoffeinsatz in einem Wohngebiet alarmiert. Aufgrund eines technischen Gebrechens in einem Einfamilienhaus kam es in einem Technikraum zu einem Austritt von Chlor.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Bereich unter schwerem Atemschutz erkundet und mittels spezieller Messgeräte kontrolliert. Die ausgetretenen Schadstoffe konnten rasch lokalisiert und erfolgreich gebunden werden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden die betroffenen Räumlichkeiten mit mehreren Be- und Entlüftungsgeräten belüftet, um die vorhandenen Schadstoffkonzentrationen aus dem Gebäude zu entfernen und eine sichere Umgebung wiederherzustellen.

Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Chlorgasvergiftung vom Roten Kreuz erstversorgt und zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Judenburg eingeliefert.

Nach rund zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet und die Einsatzstelle an die Hauseigentümer übergeben werden.

Eingesetzte Kräfte:

* Freiwillige Feuerwehr Rothenthurm
* Stadtfeuerwehr Judenburg
* ⁠BFK Stv. Armin Eder 
* Rotes Kreuz
* Polizei

Durch das rasche und professionelle Eingreifen aller eingesetzten Kräfte konnte eine weitere Gefährdung für Bewohner und Umwelt verhindert werden.


— B09 - Hecken-Wiese —



Am Mittwochnachmittag des 18.02.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Rothenthurm um 15:23 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr Judenburg zu einem Böschungsbrand alarmiert.

Nach dem Eintreffen am Einsatzort konzentrierten sich unsere Maßnahmen auf die Sicherstellung der Löschwasserversorgung. Mit unserem Tanklöschfahrzeug TLFA 4000 versorgten wir die weiteren eingesetzten Kräfte mit Wasser. In enger Zusammenarbeit mit den Kameraden der Feuerwehr Pöls wurde deren Fahrzeug direkt gespeist um eine lückenlose Brandbekämpfung zu ermöglichen. Durch das koordinierte Zusammenwirken der Feuerwehren konnte das Feuer rasch bekämpft werden.


— T03 Verkehrsunfall mit 2 PKWs  —




Am 04.02.2026 um 08:50 Uhr wurde die Feuerwehr Rothenthurm zu einem Verkehrsunfall alarmiert. 

Zwei Pkw waren in eine Kollision verwickelt, nachdem ein aus Richtung Murau kommendes Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet.

Dabei touchierte der PKW ein entgegenkommendes Fahrzeug seitlich, überquerte in weiterer Folge einen angrenzenden Parkplatz und kam erst bei einer Begrenzungsmauer zum Stillstand.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden trotz der erheblichen Beschädigungen an beiden Fahrzeugen blieben alle Beteiligten unverletzt.

Die Feuerwehr konzentrierte sich auf die Absicherung der Unfallstelle sowie die Bergung der Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich. Im Anschluss wurden herumliegende Fahrzeugteile beseitigt und die Fahrbahn gesäubert.


— T10 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person —



Am Montag, den 29. Dezember 2025, wurden wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Freiwillige Feuerwehr St. Peter ob Judenburg und der Stadtfeuerwehr Judenburg um 17:39 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B317 alarmiert. Zwei Pkw waren aus bislang ungeklärter Ursache frontal zusammengestoßen.

Bei unserem Eintreffen am Unfallort waren die Exekutive und der Rettungsdienst bereits vor Ort und hatten mit der medizinischen Erstversorgung begonnen. 

Durch den Aufprall wurden mehrere Personen verletzt und eine Person war im Fahrzeug eingeklemmt.

Unsere Aufgabe war es, die Unfallstelle umfassend abzusichern, den Brandschutz sicherzustellen und die Betreuung der Verletzten Personen.

Die Feuerwehr Rothenthurm stand mit 15 Mann im Einsatz.


— Bindearbeiten —



Am Montag, dem 8. Dezember 2025, wurde die Feuerwehr Rothenthurm um 09:51 Uhr zu einer Dieselspur alarmiert. Nach eingehender Verfolgung der Dieselspur wurde festgestellt, dass diese eine Länge von ungefähr 4 km aufwies.

Die Fahrzeuge wurden aufgeteilt, sodass unser MTF-Trupp das Dorf als Ausgangspunkt nahm und in Richtung Graben vorstieß, während der TLF-Trupp von der gegen Seite begann. Dadurch war es möglich, die Strecke doppelt so schnell mit Bindemittel zu reinigen.

Nach einer Dauer von ca. drei Stunden war der Dieselkraftstoff gebunden und die Straße wieder sauber

– T03  LKW Bergung -



Am Mittwoch, den 15. Oktober 2025, um 12:18 Uhr, wurden die Feuerwehr Rothenthurm zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. 

Ein Müllsammelfahrzeug ist beim Abfahren einer steilen Kurve mit dem Heck aufgesessen und hat sich festgefahren.

Nach Ankunft am Einsatzort wurde festgestellt, dass der LKW aufgrund der starken Auflagerung der Hinterachse nicht manövrierfähig war. Die Bergung des Fahrzeugs wurde unverzüglich eingeleitet. Mittels Hebekissen und Unterbaumaterial wurde das Heck des LKW angehoben, um die Räder zu entlasten und das Fahrzeug wieder mobil zu machen.
Nachdem das Fahrzeug erfolgreich befreit worden war und wieder sicher auf allen Rädern stand, konnte die Fahrt fortgesetzt werden.